<h1>50 ways to leave your Internet Explorer</h1>

<p>wenn wir zurückdenken, was wir Netscape zu verdanken haben, sollten wir nicht einfach aus bequemlichkeit einen Internet Explorer benützen ohne uns gedanken zu machen, wo wir herkommen und wo wir hingehen</p>

<p>Netscape 3 war sozusagen der höhepunkt der Netscape-Saga. das ist auch der grund, wieso es uns so im herzen geblieben ist. nämlich gloreich,erfolgreich und simpel. kein herumgezappel. keine langen downloadzeiten, auch nicht mit 14.4. .wenn jemand Netscape 3 und vorallem dessen gold edition nicht kennt ist weltfremd. deshalb kurz zusamengefasst, wieso man damit alles machen konnte, was auch das echte leben bietet und was es darüber noch viel mehr bot, als es unser aller 'reallife' jemals bieten konnte (ich bitte gewisses durcheinander und gestotter in diesem text zwecks koffeinscheibe zu entschuldigen, aber ein kaffe auf nüchternen magen ist nicht jedermanns sache).<p>

<p><img src= alt=forward> war wohl der button den man trotz vorwärtsgewandheit wohl am seltensten braucht, den Netscape wusste nicht wohin. erst wenn man einmal dagewesen war und zurück ging, wurde es Netscape klar, wohin man unterumständen hinavancieren wollte, wobei es doch nur eine rückkehr zum ausgangspunkt einer anderen rückkehr war. für das wirkliche vorwärtskommen musste man sich entscheiden. für 'links' um etwas zu verfolgen; für eine URL um neue wege zu gehen, die uns andere empfohlen haben oder wir inuitiv selber fanden.</p>

<p><img src= alt=back> war schon mehr den knopf den man ab und zu drückte. man kehrte zurück, wenn man merkte den falschen weg (auch link genannt) erwischt zu haben. ein feature, dass man im leben ach so gern auch nicht missen würde, wenn es einen gebe. einen auspruch zurücknehmen. eine begegnung nicht erfahren. ein jahr zurückgehen.<br>
die grundlage für diese funktionalität von Netscape war eine sogenannte 'history', die sich merkte wo man schon gewesen war, um dorthin zurückkehren zu können. wir hingegen als menschen bauen meistens eine 'history' um zu wissen, wohin wir nicht mehr zurückkehren möchten.</p>

<p><img src= alt=find> suchen tun wir ein leben lang. manchmal nach der verlegten brille die an der stirn klebt. manchmal auch nach dem leben selbst. manchmal dem sinn des selben und manchmal einfach nach etwas, das wir erkennen wollen, wenn wir es gefunden haben. suchen ist an sich nicht schlechtes, doch sollte man ab und zu auch mal etwas finden. ansonsten gibt es den schon erwähnten <img src= alt=back>-switch.</p>

<p><img src= alt=images> sich manchmal ein bild machen. einen zustand visualisieren tun wir alle. ob es sprichwörtlich ist. wir manchmal eine skizze, eine zeichnung machen. nichts sagt mehr als tausend worte, ausser einem bild. der erfinder des <img>-tags hat zwar das web zerstört, aber auch neue welten erschlossen.</p>

<p><img src= alt=images> ein zu hause brauchen wir alle. eins, um uns auszuruhen, um gerne wiederzukehren. Netscape hat uns eins gegeben. wir waren nicht einfach internetuser, man war eine community noch lange bevor irgendwelche möchtegern portale das für sich entdeckten. man ging damals noch für Altavista zu Digital oder zu Telia. heute ist ein portal auch nicht mehr als personalisierbare werbefläche.</p>

<p><img src= alt=print> drucken. ja. ausdrucken tun wir gerne. sei es nun unser portemonaie, unseren nachbar oder einfach auf papier. mehr gibt es wohl dazu nicht zu sagen, oder?</p>

<p>aber wenn mich etwas bewegt hat, dann war das damals das aufstarten des modems unter windows 3.1... ein tuätuä aufheulen des modems, das starten von Netscape, welches einem mitteilte noch nicht zu wissen ob man post hat (), bis es endlich eine verbindung mit dem mail server aufbauen konnte und dann im mit nachdruck mitteilte, man könne seine post abholen () und nach getaener arbeit, oder bei zu wenigen kollegen oder kolleginnen, die einem damals schon ein mail schreiben konnten, einen leeren briefkastes anzeigte ( ). was damals das faszienierende war, dass es zwar öfters vorkam, dass man keine post im briefkasten hatte, aber wenn man welche hatte, dann war es meistens sogar für einen bestimmt. heute, in der zeit, da nicht nur mehr mails als briefe, sondern auch mehr werbe- als persönliche botschaften verschickt werden, ist die anzeige eines gefüllten briefkastens nicht mehr der gleiche segen wie dazumals.</p>

<p>bleibt nur noch zu sagen, das man seine meinung auch noch mit seinem alten browser kundtun kann. mit <CTRL><img src= alt=reload> drück man seine zustimmung aus. werbefrei - versteht sich von selbst.</p>

<hr>


<a href=mailto:goinnetscape3@beles.com> Going Netscape 3</a> <a href=http://petr.beles.com/home/home.htm> Home </a>